Diagnosen:


  • Ösophagusatresie Typ IIIb mit Ösophagustrachealfistel

Angeborene Fehlbildung, bei der eine Unterbrechung der Speiseröhre im Vordergrund steht: Entweder hat die Speiseröhre keine Verbindung zum Magen und mündet in die Luftröhre oder sie hat eine so starke Verengung (Stenose), dass keine Nahrung passieren kann. Die Häufigkeit der Ösophagusatresie liegt bei etwa 1:3500 Geburten.


  • Dextropositio cordis

Das Herz ist auf der rechten Seite angelegt.


  • Tracheomalazie

Erschlaffung der Luftröhre. Die Ursache hierfür liegt in einer ungenügenden Stabilität der in der Luftröhre befindlichen Knorpelspangen, was zu einem Kollaps typischerweise zum Zeitpunkt der Einatemphase (durchaus oft aber auch bei der Ausatemphase) führt. Die Tracheomalazie kann ein Segment oder die gesamte Trachea betreffen. 


  • subglottische Stenose

Nach längerer Intubation mit einem Beatmungsschlauch, etwa im Rahmen einer intensivmedizinischen Behandlung, kann es zu einer narbigen Verengung im Bereich der oberen Luftröhre kommen. Grund dafür sind meist chronische Entzündungen, die aufgrund von Verletzungen durch den Druck des Beatmungstubus ausgelöst wurden. Kleinkinder sind hier besonders gefährdet und stellen einen verhältnismäßig großen Anteil aller Betroffenen dar.


  • Gastroösophagealer Reflux

Bezeichnet das Zurückfließen (Refluieren) von Mageninhalt in die Speiseröhre.


  • Ösophagusstenose

Verengung der Speiseröhre


  • Pneumothorax

Der Pneumothorax (v. griech. „Luft“, „Brustkorb, Thorax“) ist ein meist akut auftretendes, je nach Ausprägung lebensbedrohliches Krankheitsbild, bei dem Luft in den Pleuraspalt gelangt und damit die Ausdehnung eines Lungenflügels oder beider Lungenflügel behindert, so dass diese für die Atmung nicht oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Ausprägung reicht von minimalen Luftmengen, die vom Patienten kaum bemerkt werden, über einen Lungenkollaps bis hin zum Spannungspneumothorax, bei dem beide Lungen und die Herz-Kreislauffunktion drastisch eingeschränkt sein können. Bei einem Spannungspneumothorax muss von einer akuten Lebensgefahr ausgegangen werden.


  • Dystrophie

Unter einer Dystrophie – von altgr. dys „schlecht“ (hier „Fehl-“) und trophein „ernähren“, „wachsen“; „Fehlernährung“) – werden in der Medizin degenerative Besonderheiten verstanden, bei denen es durch Entwicklungsstörungen einzelner Gewebe, Zellen, Körperteile, Organe oder auch des gesamten Organismus zu entsprechenden Degenerationen (Fehlwüchsen) kommt. Ursächlich können Dystrophien vielfältig begründet sein, z. B. durch genetische beziehungsweise chromosomale Abweichungen, Erkrankungen, Traumata oder (besonders häufig) durch einen Mangel an Nährstoffen aufgrund von Mangel- oder Fehlernährung. Sowohl vorgeburtlich (pränatal) als auch nachgeburtlich (postnatal) können die Störungen auftreten. Eine Dystrophie geht dann meist mit Funktionseinschränkungen beziehungsweise Funktionsstörungen der betroffenen Körperregionen einher.


  • Trinkschwäche

Schwache oder fehlende Saug- und Schluckreflexe beim Neugeborenen.


Sonstiges:

Atemwegskrankheiten kommen bei Kindern mit einer operierten Ösophagusatresie häufiger als bei anderen Kindern vor. Bronchitis und Lungenentzündungen treten häufiger auf und verlaufen schwerer als bei gesunden Kindern. Auch banale Infekte beeinträchtigen die Kinder länger und lösen fast stets auch Husten aus.